MetWatch
Bodenwettermeldungen


    Die einzelnen Wetterelemente oder Kombinationen davon werden über das Hauptmenü ausgewählt:


    - Stationsdaten
    Druck/Wind
    - Bodenwind und Böen
    - Bodendruck
    - Drucktendenz
    Temperatur/Feuchte
    - Hütten- und Bodentemperatur
    - Luftfeuchte
    - Schwüle
    - Windchill
    - Nullgrad- und Schneefallgrenze
    - Erdbodentemperaturen

    Wetter/Wolken
    - Signifikante Wettererscheinungen
    - Wetter kombiniert
    - Bodensichtweite
    - Wolkenbeobachtung
    - Wolkenuntergrenzen
    - Hebungskondensationsniveau
    - GAFOR-Einstufungen
    - COLOUR STATE

    Klima
    - Minimum- und Maximumtemperaturen
    - Niederschlag
    - Sonnenscheindauer
    - Strahlung
    - Schneehöhe
    - Erdbodenzustand
    Maritim
    - Wassertemperatur
    - Seegang
    - Meer-Eis
    - Kurs und Fahrt

    Zu den meisten Menüpunkten läßt sich eine Legende einblenden.

    Einige Beobachtungen oder Messungen, z.B. Maximumtemperatur, Wetterverlauf, Windböen, Niederschlag oder Sonnenscheindauer, beziehen sich nicht auf einen festen Zeitpunkt, sondern auf ein Zeitintervall, den sogenannten Bezugszeitraum. Die Länge der Bezugszeiträume ist im Allgemeinen vom Beobachtungstermin abhängig:

      Termine Bezugszeitraum 
    Haupttermine  00, 06, 12, 18  6 oder 12 Stunden 
    Zwischentermine  03, 09, 15, 21  3 Stunden 
    Nebentermine  01, 02, 04, 05 ... 19, 20, 22, 23  1 Stunde 

    Von dieser Regel abweichend gibt es jedoch Zusatzmeldungen, z.B. 1-stündige Böenmeldungen zu jeder Stunde oder 24-stündige Niederschlagsmeldungen um 06UTC. So kann eine Meldung dasselbe Wetterelement mehrfach enthalten, aber bezogen auf verschiedene Zeiträume. Gegenüber der Vorgängerversion bietet MetWatch anstelle einer Vielzahl von Menüpunkten nun eine dynamische Schalterleiste am rechten Bildrand zur Auswahl der Bezugszeiträume und auch der Maßeinheiten.

    Weitere Funktionen:

       Navigation mit der Maus

       Stationen suchen

       Sortierte Darstellung und Hitliste

       Steuerung der Meldungsdichte

        Meldungen freistellen

        Darstellung ausgewählter Stationen

        Einblenden aller NIL-Meldungen

        Kombination des aktuellen Elements mit Windfieder

        Darstellung farbiger Quadrate (Marker ) anstelle von Zahlenwerten

        Vergrößern bzw. Verkleinern von Schrift, Farb-Markern, Erdbodenprofilen (Schalterleiste links)

        Farbcodierung des aktuellen Elements nach Stationshöhe MSL. Der Höhenbereich erstreckt sich jeweils über jeweils +/- 250m

    Meldungen von Bergstationen werden auf der Karte besonders kenntlich gemacht: Numerische Werte erscheinen unterstrichen, Bedeckungsgrade quadratisch und signifikantes Wetter wird optional von einem quadratischen Rahmen umgeben.

     



    Dieser Schalter erscheint, wenn der für die .DCB- und .TLP-Dateien verfügbare Speicher unter 1% sinkt. Klicken führt zu den Einstellungen und der Möglichkeit, lokale Daten zu löschen.



    Mausnavigation      zum Anfang

    Beim Bewegen des Mauszeigers über eine Station wird eine Kurzfassung der Wettermeldung in Textform ("Pseudo-Metar") unten links eingeblendet.

    Ein Klick mit der linken Maustaste zeigt die Meldung in einem eigenen Fenster.

    Die rechte Maustaste öffnet ein Kontextmenü mit den folgenden Optionen:

    Bodenwind und Böen      zum Anfang

    Im Gegensatz zum aktuellen 10-Minuten-Mittelwind gelten für die Windspitzen und das Maximum des Mittelwindes terminabhängige Bezugszeiträume. Diese werden nicht über das Hauptmenü, sondern über die Schalterleiste rechts gewählt. Bei Auswahl ALL erscheinen die Daten anderer Bezugszeiträume in GRAU.

    Windmeldungen  Parameter  Beobachtungstermine (UTC)  Bezugszeitraum 
    SYNOP Abschnitt 1  10-Minuten-Mittel  alle  letzte 10 Minuten 
    SYNOP Abschnitt 3 (Regional 333)  Max. Böen
    Max. 10-Minuten-Mittel 
    00, 06, 12, 18  vergangene 6 Stunden 
        03, 09, 15, 21  vergangene 3 Stunden 
        sonstige  letzte Stunde 
    SYNOP Abschnitt 5 (National 555)  Max. Böen
    Max. 10-Minuten-Mittel  
    alle  letzte Stunde 
    METARs  10-Minuten-MittelMax. Böen   alle  letzte 10 Minuten 


      Auswahl der Einheiten Knoten, Meter pro Sekunde, Kilometer pro Stunde, Miles per hour und Beaufort füt numerische Winddarstellungen. In der erweiterten Beaufortskala werden die Zahlenwerte mit Plus- oder Minuszeichen indiziert. Diese bezeichnen jeweils eine knappe oder hohe Windstärke (ersten zwei und die letzten zwei Knoten einer Windstärke)

      Beispiele:
      '7+' bedeutet 'hohe 7', entsprechend 32 und 33 kts,
      '8-' eine 'schwache 8', entsprechend 34 und 35 kts.

    .

    Bodendruck      zum Anfang

    QFF ist der, entsprechend der aktuellen Temperatur auf NN reduzierte Bodenluftdruck QFE, darstellbar auch in Kombination mit der dreistündigen Drucktendenz.

    Wie in der Meteorologie üblich und auch aus Gründen der Platzersparnis wird hier die gekürzte Schreibweise verwendet, d.h. zweistellig in hPa, bzw dreistellig in DekaPascal (daPa = hPa/10). METARs enthalten statt des QFF den nach Standardatmosphäre reduzierten Druck QNH auf hPa genau. In der dreistelligen Darstellung sind diese Meldungen durch ein nachgestelltes "Q" gekennzeichnet, z.B. 13Q (QNH=1013).

    [QFF+appp] ist der linear extrapolierte Luftdruck T+3h.

    Das QNH wird in der Regel nur von Flugplätzen im METAR gemeldet. Die QNH-Werte der anderen Stationen werden mit Hilfe einer Näherungsformel aus dem QFF berechnet.

    QFE ist der an der Station gemessener Luftdruck. Wegen seiner starken Höhenabhängigkeit ist seine synoptische Bedeutung gering. Die Darstellung erfolgt in ganzen hPa. Werte unter 980hpa aber oberhalb 100m werden farblich GRAU codiert.

    Geopotential

    Für Bergstationen wird die Höhe der 850-hPa bzw. 700-hPa-Fläche in geopotentiellen Metern (gpm) dargestellt :

      700 hPa: 2900 gpm < z < 3100 gpm
      850 hPa: 1400 gpm < z < 1600 gpm

    Drucktendenz      zum Anfang

    Dargestellt wird die dreistündige Drucktendenz appp in Dekapascal (daPa=hPa/10) mit vorangestelltem Vorzeichen. Druckfallgebiete sind in rötlich, Gebiete mit Druckanstieg bläulich codiert.

    appp+Icon verbindet den Betrag mit der Art der Druckänderung.

    Die Funktion appp_cor korrigiert die Drucktendenz fahrender Schiffe um den Einfluß der Schiffsgeschwindigkeit wenn diese 10kt überschreitet. Hierzu wird aus der Windgeschwindigkeit unter Annahme eines ageostrophischen Winkels von 15 der Druckgradient berechnet. Dann wird die gemeldete Drucktentendenz um den unter Berücksichtigung von DsVs ergebenden Betrag korrigiert. Dargestellt wird die gemeldete Druckänderung in grau und die korrigierte Druckänderung in rot (Fall) bzw. blau (Anstieg). Außerdem wird die Fahrt des Schiffes in Fiedernotation dargestellt.

    Die Ungenauigkeiten dieses Verfahren ergeben sich vor allem aus der Ungenauigkeit der Fahrtverschlüsselung (Stufen Ds von 45 , Vs von 5-Knoten).

    Die Option QFF+Tendenz stellt die Summe aus dem gemeldeten Bodenluftdruck und der Druckänderung der vergangenen drei Stunden dar. Dieser Parameter ist zur Abschätzung der Änderung der Druckgradienten geeignet.

    Hütten- und Bodentemperatur      zum Anfang

    Für die Temperaturdarstellung sind über die Schalterleise am rechten Bildrand vier verschiedenen Formate bzw. Einheiten wählbar:

     

    Ganzzahlige Temperatur in °Celsius.
    Bei entsprechender Einstellung werden Werte knapp unter Null als - 0 dargestellt  

     

    °Celsius, auf Zehntelgrad genau mit Komma

     

    °Celsius/10, ohne Komma

     

    °Fahrenheit

    2m 

    Temperatur in 2 m Höhe (Wetterhütte) 

    TIPP: 

    2m  

    Farbcodierung der 2m-Temperaturen nach der Stationshöhe über NN. Verschafft einen schnellen Überblick über die Höhenabhängigkeit der Temperaturen im Bergland und Gebirge. 

    5cm

     

    Bodentemperatur in 5 cm Höhe über dem Erdboden bzw. über der Schneedecke.   TRAP:  Die entsprechende Minimumtemperatur wird nur ganzzahlig gemeldet

    5cm-2m 

    Die Temperaturdifferenz zwischen Boden und Hütte erlaubt Aussagen über die Sichtweite bei fehlender Messung oder Beobachtung. Bei klarem Himmel kühlt der Boden aufgrund der langwelligen Ausstrahlung stark ab, so dass T 5cm - T 2m<0 . Bei Nebel wird diese Differenz durch die Gegenstrahlung des Nebels kompensiert.
    Es gilt:
    T 5cm - T 2m < -1 Boden kälter als Hütte, kein Nebel
    T 5cm - T 2m >= -1 Boden ähnlich warm wie Hütte, hohe Nebelwahrscheinlichkeit 

    X-std-Differenz 

    Die Differenz der 2m-Temperatur zwischen dem Kartentermin minus X Stunden. Dabei ist X der aktuell gültige Zeitschritt 

    Luftfeuchte      zum Anfang

    Mit Ausnahme der relativen Feuchte lassen sich alle Feuchtemaße in den verschiedenen Einheiten der Temperatur darstellen

    Schwüle      zum Anfang

    Die Schwülemaßzahl nach der "Besonderen Anweisung 3 -114" des Amtes für Wehrgeophysik, Traben-Trarbach ist eine Funktion von Temperatur, Taupunkt, Bedeckung und Windgeschwindigkeit.

    Windchill      zum Anfang

    Als Windchill bezeichnet man das Phänomen der Abkühlung der menschlichen (Gesichts-) Haut unter Einfluß des Windes bei niedrigen Temperaturen. Ein anschauliches Maß dafür stellt die Windchill-Temperatur (WCT) dar, die dem Kälteempfinden bei schwachem Wind (Gehgeschwindigkeit) entspricht.

    Dieser Ansatz geht auf Messungen von Siple und Passel (1945) an der Antarktis-Station "Little America" zurück. Die daraus entwickelte Formel für die Windchill-Temperatur liefert allerdings oft unrealistisch niedrige Werte und ist daher im Laufe der Jahrzehnte zunehmend in die Kritik geraten.

    Der Windchill beschreibt vor allem die Abkühlung der Haut durch den Einfluß des Windes bei niedrigen Temperaturen. Dargestellt wird die Temperatur, die dem Kälteempfinden bei Windstille entspricht.

    Aufgrund neuerer Untersuchungen haben Expertenteams die folgende empirische Formel entwickelt, die nun auch in MetWatch die alte Formel von Sipel und Passel ersetzt.

    [°C]
    Ta Luftemperatur in °C
    V  Windgeschwindigkeit in km/h

    Die Formel gilt nur für Windgeschwindigkeiten über 5 km/h und Temperaturen unter 5 C. Ist dieses Kriterium nicht erfüllt ist, wird die aktuelle Lufttemperatur in hellgrau angezeigt.

    Nullgrad- und Schneefallgrenze      zum Anfang

    Dargestellt wird die Stationshöhe der Stationen mit einer Temperatur bzw. einer Feuchttemperatur zwischen + / - 2 C. Die Stationshöhe wird um die Differenz der Stationstemperatur zu 0 C trockenadiabatisch korrigiert und auf 50 Meter gerundet dargestellt.

    Die Höhe der Nullgradgrenze der Feuchttemperatur gibt einen Hinweis auf die Schneefallgrenze.

    TRAP: Strahlungseffekte können die aus Bodenbeobachtungen abgeleitete Nullgradgrenze verfälschen.

    Erdbodentemperaturen      zum Anfang

    Erdbodentemperaturen werden im nationalen Abschnitt 555 BOT hesnTTT gemeldet. In Deutschland wird meist in den Tiefen 0cm, -5cm, -10cm, -20cm, -50cm und -100cm gemessen.

    Nullgradgrenze

    Die 0°C-Grenze (in cm) im Erdboden wird aus den verfügbaren Werten interpoliert

    Tiefste Temperatur

    Diese Option zeigt die jeweils tiefste der Bodentemperaturen. Bei on-mouse-over-station erscheint unten das Profil der Bodentemperatur als Thumbnail

    Profile

    Die Profile der Bodentemperatur werden an der Stationsposition dargestellt. Die Temperaturskalierung erfolgt automatisch. Die Dichte der Isothermen ist dabei ein Mass für den Temperaturgradienten. Die 0°C-Isotherme ist durch eine dicke Linie hervorgehoben.

    TIPP: Mit (linke Schalterleiste) kann die Grösse der Diagramme variiert werden.

    TRAP:  kann u.U. Stationen unterdrücken. Die Darstellung sollte daher durch einen angemessenen Zoom-Ausschnitt optimiert werden.

    +5cm / -5cm

    Diese Darstellung beantwortet u.U. Fragen nach Änderung der Phase von gefallenem Niederschlag, z.B.: Bleibt Schnee lange liegen ? Wie lange hält sich Glätte bei FZRA?

    Schichten

    Zur Auswahl der Schichttiefe wird am rechten Bildrand eine Schalterleiste eingeblendet. So lassen sich die Temperaturen am Boden und in der Tiefe schnell und ohne Umweg über das Menü abrufen.



    Minimum- und Maximumtemperaturen      zum Anfang

    Die täglichen Extremwerte der Temperatur werden weltweit zu unterschiedlichen Zeiten und für unterschiedliche Bezugszeiträume gemeldet. In Europa z.B. werden Minima im 06UTC-SYNOP, Maxima im 18UTC-SYNOP gemeldet, die sich jeweils auf die zurückliegenden 12 Stunden beziehen. Um diese anzuzeigen, muss in MetWatch rechts der Schalter 12h gedrückt sein. Die in amerikanischen METARs verschlüsselten Extremwerte (im Remark-Teil) sind dann ausgeblendet, denn diese beziehen sich stets auf einen 6-stündigen Zeitraum. Die deutschen DWD-Stationen melden zusätzlich stündliche Extrema im nationalen (555-) Teil des FM12-Codes.

    Weitere Menüoptionen:

    Tmax,diff und Tmin,diff
    vergleicht die zu den Hauptterminen gemeldeten Extrema der vergangenen 12 Stunden mit den Extrema des Vortags, also mit den 24 Stunden zurückliegenden Werten. Im Falle stündlicher Extrema bestimmt der eingestellte Zeitschritt das Vergleichsintervall.

    Tmax-Tmax,mittel und Tmin-Tmin,mittel
    zeigt die Abweichungen der gemeldeten Extrema von den monatsbezogenen klimatologischen Mittelwerten, soweit Klimadaten verfügbar sind. Positive Abweichungen >1K werden in rot ('zu warm'), negative >1K blau ('zu kalt'), geringe Abweichungen in grün dargestellt.

    Die 5cm-Minimumtemperatur
    wird im SYNOP-Code nur ganzzahlig gemeldet, daher lassen sich leichter Frost bis minus 0.4°C und leicht positive Werte nicht unterscheiden. Um 06 und 18UTC beträgt der Bezugszeitraum 12, um 09UTC dagegen 15 Stunden.

    Tmax-Tmin ist die Amplitude des Tagesganges.

    Tmin-Tmax ist der nächtliche Temperaturrückgang.

    Signifikante Wettererscheinungen      zum Anfang

    Die Vielfalt der Wettererscheinungen wird in SYNOP-Meldungen an verschiedenen Stellen des FM12/13-Codes verschlüsselt.

    1. Das signifikante Wetter ww ist im Hauptteil einer Meldung in der Gruppe 7wwW1W2 zu finden. Es handelt sich dabei um die jeweils höchstwertige Wettererscheinung (dem ww-Wert entsprechend ), die zum Zeitpunkt der Beobachtung oder in der vergangenen Stunde aufgetreten ist.

      METAR-Meldungen enthalten sowohl die aktuellen, als auch die kürzlich aufgetretenen Wettererscheinungen zusammengefasst im Klartext-Code. MetWatch setzt die im Klartext voranstehende Wettererscheinung in ww-Code um, die nachfolgenden werden nicht auf der Karte, jedoch im Pseudo-Metar angezeigt. Einige Metar-Codes habe keine Entsprechung im FM12-Code, z.B. CAVOK oder SKC, diese werden mit dem Symbol "ok" und dem 0/8-Bedeckungskreis dargestellt.

      ww/N ICON

      Signifikantes Wetter in ICON-Darstellung Wird kein signifikantes Wetter gemeldet, erscheint alternativ der Stationskreis mit der Gesamtbedeckung, damit ein fehlendes Symbol nicht zu dem falschen Schluss einer fehlenden Meldung führt.

      TIPP:  Bei diesigen/dunstigen Wetterlagen kann u.U. die Bewölkung von größerem Interesse sein, als die Meldung von 05HZ bzw. 10BR. Daher gibt es die Möglichkeit, diese ICONs zugunsten des Bedeckungskreises zu unterdrücken (Schalter unten). Mit Klick auf den obigen Schalter werden nicht nur alle signifikanten Erscheinungen, sondern auch Bewölkungsänderungen angezeigt

      Existiert keine .ICB-Datei, so wird alternativ die Option ww/FM12 gewählt

      ww/Nh

      Signifikantes Wetter in ICON-Darstellung, mit dem Bedeckungsgrad der untersten Wolkenschicht.

      TRAP:  Beim Fehlen tiefer Bewölkung Cl ist Nh der Bedeckungsgrad der mittelhohen Wolken Cm.

       

      ww/N FM12

      Signifikantes Wetter im numerischen ww-Code. Diese Darstellungsform erleichtert z.B. bei Gewitterlagen die Unterscheidung von ww 17 und 90 bis 99.

      Die Gesamtbedeckung wird durch die Zeichenfolgen OVercast BroKen,(vermeidet Verwechslung mit 10BR) SCattered, CLear oder CAVOK beschrieben.

       

      ww/ICAO

      Signifikantes Wetter, dargestellt im METAR-Code.

       

      Piktogramm

      Diese Option ist nur in der PRO-Version verfügbar.Ein individueller Satz von Piktogrammen muss vom Anwender erstellt werden.

       


    2. Der Wetterverlauf W1W2 (Hauptteil 7wwW1W2) ist die zusammenfassenden Beschreibung der dominierenden Wettererscheinungen (Nebel, Regen, Schnee, Schauer, Gewitter) im zurückliegenden Bezugszeitraum

      .

      W1W2 ICON

      Wetterverlauf



    3. Zusätzliche Wettererscheinungen 96xww, können zum Zeitpunkt der Beobachtung oder in der letzten Stunde aufgetreten sein. Es kann sich bei diesen Beobachtungen auch um ergänzende Hinweise zu dem im Hauptteil gemeldeten signifikanten Wetter handeln. Diese werden leicht übersehen, da sie nicht im Hauptteil (Abschnitt 0), sondern im regionalen Meldungsteil (Abschnitt 3) verschlüsselt werden. Hier finden auch Erscheinungen Platz, für die es im Hauptteil der Meldung keinen Schlüssel gibt. Wichtigstes Beispiel sind Tromben, die bei Gewitter als Vorboten eines Tornados an der Unterseite des Cumulonimbus austreten.

      ww + zusätzliche Erscheinungen

      Nur die Meldungen mit zusätzlichem Wetter werden angezeigt, und zwar immer zusammen mit dem signifikanten Wetter nach dem nebenstehenden Schema, oben zusätzliche, unten ergänzende Beobachtungen, links in der letzten Stunde, rechts zum Termin.

      TIPP:  Dieser Schalter am rechten Bildrand erscheint stets im Verbindung mit Darstellungen signifikanten Wetters. Er beginnt zu blinken wenn Meldungen mit zusätzlichen Wetterbeobachtungen im Kartenausschnitt vorkommen (TRAP:  und auch angezeigt sind!). Durch wiederholte Betätigung kann man zu "ww + zusätzliche Erscheinungen" wechseln und wieder zurückkehren

       

    1. Weitere zusätzliche Wettererscheinungen 25ww sowie Blitzbeobachtungen 3LgLgLsLs werden in Deutschland im nationalen Abschnitt 555 (Ergänzende klimatologische Daten) verschlüsselt.

      Weitere Erscheinungen

      Gemeldet werden Kondensstreifen und ihre Beständigkeit, Strahlungs-, Advektions- und Rauhreif, Rauh- und Klareis, Bodenbedeckung (>50%) aus Griesel, Eiskörnern, Graupel oder Hagel, Eiskörner in der letzten Stunde, Glatteisbildung in der letzten Stunde, Sandfegen (unter Augenhöhe), Sandtreiben (über Augenhöhe), Sandverwehungen > 5 cm, Schneeverwehungen > 20 cm, nässender Nebel, Glätteerscheinungen, Böenwalzen

      Blitzbeobachtungen

      Gemeldet wird die Gesamtzahl der Blitze der letzten Stunde, sowie die Zahl der starken Blitze


    Wetter kombiniert mit anderen Parametern      zum Anfang

    Wegen des höheren Platzbedarfs bei der Darstellung mehrerer Parameter und der damit geringeren Meldungsdichte (Modus "FEW") kommen diese Optionen nicht immer für die Wetterüberwachung in Frage. Gerade die klassische Kombination Wetter - Wind - Temperatur - Druck - Tendenz ist zur Darstellung auf dem Bildschirm nur bei stark vergrößerten Kartenausschnitten geeignet, wird aber häufig zur Anfertigung einer Bodenanalyse auf Papier benötigt. Voraussetzung ist hierfür mindestens ein Din A3-Drucker.

    Für die Hitlisten-Sortierung ist stets der assoziierte Parameter maßgeblich, bei mehreren Parametern geht Temperatur vor Druck vor Tendenz.

    ww/N+T feucht

    Diese Darstellung eignet sich hervorragend zur differenzierten Analyse bei kritischen Wetterlagen mit Niederschlag um 0 C.

    Bodensichtweite      zum Anfang

    Die Sichtweite wird mit Schwellwerten gemäß den Sichtflugregeln VFR oder nach COLOR STATE dargestellt.

    VFR  rot  amber  gelb  grün  blau 
    GAFOR  X  M  D  O  C 
    Sicht / km  <1.5  <5  <8  <10  >=10 
    COLOR STATE  RED  AMB  YLW  GRN  WHT  BLU  BLU+ 
    Sicht / km  <0.8  <1.6  <3.7  <5  <8  >=8  >=8 

    Wolkenbeobachtung      zum Anfang

    Der wichtigste Parameter der Wolkenbeobachtung ist der Bedeckungsgrad. Es gibt allerdings keine Darstellung der Bedeckung allein, sondern nur in Kombination mit dem signifikanten Wetters oder mit den Wolkenarten. Sind NG und NL nicht gemeldet, wie z.B. bei Metars, so wird die Bedeckung durch Akkumulation der Wolkenschichten abgeschätzt. Sonst wären über Nordamerika fast gar keine Bedeckungskreise zu sehen.

    Darstellung der Wolkenarten
    mit oder ohne Gesamtbedeckungsgrad

    Zu den Details der Wolkenklassifikation empfehlen wir .

    TIPP:  Bei Gewitterlagen kann die frühzeitige Erkennung von Ac cast (dargestellt als A!) ein Hinweis auf die Entwicklung von Cb und Gewitter sein.

    Weitere Optionen

    Achtel / Höhe, alle Schichten
    Die im METAR bzw. im SYNOP-Regionalteil 333 gemeldeten (maximal 4) Wolkenschichten werden übereinander in der Form N/hhh dargestellt. Die Höhe hhh der Untergrenze in hft/GND ist farblich codiert entsprechend der GAFOR-Einteilung. Sind keine Schichten gemeldet, wird ersatzweise der Inhalt der Wolkengruppe des SYNOP-Hauptteils in GRAU dargestellt. Im nebenstehenden Beispiel meldet die Station im Osten Cumulus humilis, Altocumulus translucidus, 2/8 Gesamtbedeckung, 1/8 tiefe Wolken, unterste Wolkenschicht in 50hft

    Sicht,Wetter,Wolken
    Die Kombination von Sicht und Wetter mit den maximal unteren drei Wolkenschichten sollte wegen des erhöhten Platzbedarfs nur bei entsprechendem Zoom-Ausschnitt gewählt werden.

    Wolken unterhalb der Station
    Die Höhe der Wolkenobergrenze wird im SYNOP-Abschnitt 4 in 100m-Stufen über NN gemeldet. Die Struktur der Wolkendecke wird hier mit den folgenden Symbolen beschrieben

    • ..   vereinzelte Wolken
    • -     flach, geschlossen
    • --   flach, kleine Durchbrüche
    • - -  flach, große Durchbrüche
    • ~      gewellt, geschlossen
    • ~~   gewellt, kleine Durchbrüche
    • ~ ~  gewellt, große Durchbrüche
    • w     geschlossene Wogenwolkendecke
    • ww  Gruppen von Wogenwolken
    • _-_  mehrere Wolkenschichten in verschiedenen Höhen

    PIC Bedeckung von Bergen
    Einige deutsche Stationen (siehe Datei ..\wmo\pic.lst) melden den Bedeckungsgrad benachbarter Berge.

    Wolkenuntergrenzen ("Ceiling")      zum Anfang

    Die Ceiling ist definiert als die tiefste Wolkenschicht über Grund mit einem Mindestbedeckungsgrad. Wolkenschichten werden im SYNOP-Regionalteil 333 bzw. in METARs gemeldet. Die Wolkengruppe im SYNOP-Hauptteil erlaubt nur sehr grobe Aussagen und wird nur im Fall nicht gemeldeter Wolkenschichten ausgewertet. Lassen sich gar keine Wolkenuntergrenzen ableiten, werden Bedeckungsgrade in der METAR-Form FEW, SCT, BKN, OVC, CLR dargestellt. Spezielle Bedeutung haben HGH (nur hohe Wolken vorhanden), NSC (keine signifikanten Wolken, wird nur angezeigt, wenn explizit gemeldet), CAV (Ceiling and Visibility OK)

    GND VFR
    Höhen in hft über Grund (GND) mit Farbcodierung bei den folgenden Schwellwerten:

    Ceiling  rot  lila  gelb  grün  blau 
    hft GND  <005  <010  <020  <050  >=050 

    GND COLOR STATE
    Farbcodierung der Werte nach dem COLOR-Code mit folgenden Schwellwerten:

    Ceiling  RED  AMB  YLW  GRN  WHT  BLU  BLU+ 
    hft GND  < 002  < 003  < 007  < 015  < 025  >=025  >=200 


    MSL VFR

    Höhen in hft über Meeresspiegel. Die Farbcodierung bezieht sich hier jedoch auf die Höhe über Grund (GND). Eine auf MSL bezogene Farbcodierung wäre sinnlos und gefährlich, weil 50 hft MSL im Bergland aufliegen können und, grün dargestellt, An-laß zu Fehlinterpretationen geben könnte.

    Durch die Farbcodierung auf Stationshöhe kann für die IFR-Beratung die Höhe der Ceiling MSL digital gelesen werden, während die Farbcodierung GND gleichzeitig eine Aussage über die Sichtflugbedingungen bzw. über die Terrain-Clearance unter den Wolken zuläßt.

    REF GAFOR

    Höhen über der Referenzhöhe des GAFOR-Gebietes, in dem die Station liegt. Leicht interpretierbare Farbcodierung nach GAFOR-Schwellwerten:

    Ceiling  rot  lila  gelb  grün  blau 
    hft REF  <005  <010  <020  <050  50+ 

    Hebungskondensationsniveau      zum Anfang

    Das Hebungskondensationsniveau wird hier nach der Näherungsformel

    HKN = 123 * (TL-TD)

    berechnet, dargestellt in hft, farbcodiert nach GND VFR.

    GAFOR-Einstufungen      zum Anfang

    Die Darstellung der GAFOR-Einstufung bzgl. der Hauptwolkenuntergrenze erfolgt nur für solche Stationen, deren Referenzhöhe in STATIONS.WMO angegeben ist (Angabe in hft, Dummy-Wert 99), im wesentlichen also nur für deutsche, französi-sche und niederländische Stationen bzw. Schiffe.

    GAFOR  X-RAY  MIKE  DELTA  OSCAR  CHARLIE 
    Ceiling  < 500ft  <1000ft  < 2000ft  < 5000ft  5000ft + 
    Sichtweite  <1.5km  < 5 km  < 8 km  10 km  10km + 

    Es werden entweder die indizierten Gesamteinstufungen oder die Einstufungen von Sicht in km und der Ceiling in hft bzgl. Referenzhöhe in leicht interpretierbarer Farb-codierung

    COLOUR STATE      zum Anfang

    Der COLOUR STATE bezieht sich auf das Minimum von Sicht oder Ceiling in hft GND und wird als RED, AMB, YLO, GRN, WHT, BLU und BLU+ in entsprechender Farbe dargestellt. Diese Art der Darstellung stammt aus dem militärischen Bereich.

    COLOR-State  RED  AMB  YLW  GRN  WHT  BLU  BLU+ 
    Ceiling
    hft GND
     
    <002  <003  <007  <015  <025  >=025  >=200 
    Sichtweite/ km  <0.8  < 1.6  <3.7  <5  <8  >=8  >=8 

    TIPP: Bei hoher Meldungsdichte kann die Markerdarstellung von Vorteil sein.

    Niederschlag      zum Anfang

    Niederschlagssummen werden je nach Region und Land zu unterschiedlichen Zeiten gemeldet und beziehen sich auf unterschiedlichen Bezugszeiträume.

    • Der im FM12-Hauptteil um 06 und 18 UTC gemeldete Niederschlag bezieht sich in der Regel auf die zurückliegenden 12 Stunden, um 00 und 12 UTC dagegen auf 6 Stunden.
    • 3-stündige Niederschläge sind im Regionalteil der Meldung zu Haupt- und Zwischenterminen möglich.
    • Regelmäßig werden 24-stündige Niederschlagsmengen um 06 Uhr gemeldet.
    • Deutschland meldet ausserdem stündliche Niederschläge im nationalen Teil
    • In einigen Ländern kommen auch 2-, 9-, 15- oder 18-stündige Bezugszeiträume vor.
    • 10-minütige Meldungen sind nicht Bestandteil von herkömmlichen SYNOPs, werden aber von besonderen Automaten gemessen und z.B. im XML-Format codiert

    Bei dieser Vielfalt unterschiedlicher Bezugszeiträume schafft die Schalterleiste rechts die erforderliche Übersicht. Bei Betätigung Schalter für 10-Minuten, 1 Stunde und 24 Stunden werden nur die auf diese Zeiträume bezogenen Niederschlagsmengen angezeigt. Die anderen Zeiträume (2,3,6,912,15,18 Stunden) lassen sich über den Schalter "all" koppeln, wobei nur die zum ausgewählten Zeitraum passenden Meldungen farbig codiert, die anderen dagegen in grau dargestellt werden.

    Die Niederschlagsmengen werden numerisch in mm oder in inch dargestellt

    Mit den Tasten "1+" und "10+ lassen sich geringere Mengen ausblenden

    Sonnenscheindauer      zum Anfang

    Die Sonnenscheindauer wird im Regionalteil 333 des FM12-Code verschlüsselt. 10-minütige Meldungen werden von besonderen Automaten gemessen und z.B. im XML-Format codiert. Die Bezugszeiträume werden über die Schalterleiste rechts ausgewählt

    Die Sonnenscheindauer der Vortages wird in Stunden auf Zehntel genau angezeigt.

    Die Sonnenscheindauer der letzten Stunde wird ganzzahlig in Minuten angezeigt. Da nur 1/10 Stunden verschlüsselt wwerde, sind nur ganzzahlige Vielfache von 6 Minuten möglich, z.B. 18 oder 48 Minuten.

    Die Sonnenscheindauer der letzten 10 Minuten wird in Minuten auf Zehntel genau angezeigt.

    % astr.SSD   Min / letzte Stunde    
    >70 >45 sonnig 
    35..70 20..45 wolkig 
    <35 <20 bedeckt  


    Weitere Optionen:

    Die relative Sonnenscheindauer des Vortages ist bezogen auf die astronomisch möglich Sonnenscheindauer

    Sonnenauf- und -untergang
    Zeiten werden in UTC angegeben, da die Zeitzoneninformation (noch) nicht in der Stationsliste verfügbar sind.

    Strahlung      zum Anfang

    Analog zur Sonnenscheindauer werden Strahlungsgrößen (Globalstrahlung, diffuse Himmelsstrahlung und langwellige Strahlung) im Regionalteil 333 des FM12-Code verschlüsselt. 10-minütige Meldungen werden von besonderen Automaten gemessen und z.B. im XML-Format codiert. Die Bezugszeiträume werden über die Schalterleiste rechts ausgewählt

    Schneehöhe      zum Anfang

    Gesamtschneehöhe und Neuschneehöhe

    Die Farbcodierung der Schneehöhe bezieht sich jeweils auf die Höhe der Station. In der Markerdarstellung repräsentiert die Markergröße die Schneehöhe, die Farbe die Stationshöhe über NN.

    Erdbodenzustand      zum Anfang


    Der Zustand des Erdbodens E ohne Schnee/Eis (ICONs obere Reihe) wird in Deutschland zu den Hauptterminen (00, 06, 12, 18 UTC) sowie um 09 UTC zusammen mit der 5cm-Minimumtemperatur gemeldet. Der Erdbodenzustand ist auch beim Vorhandensein von Schneeflecken zu melden. :

      0 -- trocken
      1 -- feucht
      2 -- naß
      3 -- überflutet
      4 -- gefroren
      5 -- Glatteis oder Eisglätte (mindestens 50 % des Erdbodens bedeckend)
      6 -- loser, trockener Sand -- den Boden nicht vollständig bedeckend
      7 -- geschlossene dünne Sandschicht -- den Boden vollständig bedeckend
      8 -- geschlossene dicke Sandschicht -- den Boden vollständig bedeckend
      9 -- extrem trockener Boden mit Rissen

    Der Zustand des Erdbodens E´ mit Schnee/Eis (ICONs unter Reihe) wird zu den Hauptterminen (00, 06, 12, 18 UTC) zusammen mit der Gesamtschneehöhe gemeldet:

      0 -- vorwiegend (> 50 %) mit Eis bedeckt (Hagel-/Graupel-/Grieseldecke)
      1 -- kompakter oder nasser Schnee -- weniger als die Hälfte des Bodens bedeckend (Fl)
      2 -- kompakter oder nasser Schnee -- mehr als die Hälfte, aber den Boden nicht vollständig bedeckend
      3 -- ebene Schicht kompakten oder nassen Schnees - den gesamten Boden bedeckend
      4 -- unebene Schicht kompakten oder nassen Schnees - den gesamten Boden bedeckend
      5 -- loser, trockener Schnee - weniger als die Hälfte des Bodens bedeckend (Fl)
      6 -- loser, trockener Schnee - mehr als die Hälfte, aber den Boden nicht vollständig bedeckend
      7 -- ebene Schicht losen, trockenen Schnees - den gesamten Boden bedeckend
      8 -- unebene Schicht losen, trockenen Schnees - den gesamten Boden bedeckend
      9 -- vollständig geschlossene Schneedecke mit hohen Verwehungen (> 50 cm)
      / -- Reste (< 10 %) von Schnee oder Eis (Hagel/Graupel/Griesel)

    Wassertemperatur      zum Anfang

    Tw

    Die Wassertemperatur ist in verschiedenen Einheiten darstellbar

    Tw - T Luft 

    Kaltluftadvektion über warmem Wasser (positive Werte)
    Warmluftadvektion über kaltem Wasser (negative Werte). 

    Tw - Td 

    Wassertemperatur minus Taupunkt:


    Negative Werte (Wasser kälter als Taupunkt) weisen auf mögliche Nebelbildung hin (rote Farbcodierung). 



    Seegang      zum Anfang

    Die Seegangshöhe wird an Bord von Schiffen in Halbmeterstufen geschätzt. Als sogenannte "Signifikante Wellenhöhe" gilt die mittlere Höhe des höchsten Drittels aller vorkommenden Wellen, sowie die zugehörige mittlere Periode dieser Wellen. Neben der unmittelbar vom Wind erzeugten Windsee (Hwindsee) werden bis zu zwei Dünungsanteile unterschieden, wovon in MetWatch jedoch nur der höhere Anteil als Maximale Dünung (HDünung) dargestellt wird. Der Maximale Seegang (signifikante Gesamtwellenhöhe) wird geschätzt durch SQRT(Hwindsee² + HDünung²). Dessen mittlere Periode wird als gewichtetes Mittel beider Anteile angenommen.

    Wellenhöhen werden in Dezimetern angegeben, Perioden in ganzen Sekunden, die Laufrichtung der Wellen als Pfeil. Die Richtung der Windsee ist identisch mit der Windrichtung. Mit dem Schalter , der eigentlich die Fiederdarstellung des Windes aktiviert, läßt sich auch der Seegang als gefiederter Pfeil darstellen. Eine ganze Fieder entspricht einer Wellenhöhe von einem Meter.

      Signifikante Windsee  Maximale Sign. Dünung  Sign. (Gesamt-) Wellenhöhe 
    Beispiel 1 
    1.5 Meter, 5 Sekunden 
    (keine) 
    1.5 Meter, Windsee>Dünung 
    Beispiel 2  oder
    1.0 Meter, 2 Sekunden 

    5.0 Meter, 8 Sekunden 
    oder
    5.1 Meter, 8 Sekunden, Dünung>Windsee 


    hier bedeutet ~, daß die Dünung der höhere Seegangsanteil ist. Die Größe der Wellenpfeile ist über die Größe der Windpfeile einstellbar.

    Meer-Eis      zum Anfang

    Dargestellt wird die Konzentration oder Anordnung des Meereises ci oder das im Meer vorkommende Landeis (Eisberge) bi der ICE-Gruppe. Die vollständige Decodierung befindet sich im Code FM13 SHIP.

    Kurs und Fahrt      zum Anfang

    Dargestellt werden Kurs und Fahrt des Schiffes über Grund DsVs in Windfiederdarstellung sowie das Rufzeichen des Schiffes.